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	<title>Stilschreiber</title>
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		<title>Necado: Münchens bester Espresso</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 14:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Espresso]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nero, caldo e dolce – schwarz, heiß und süß, so liest man an den Wänden des wohl kleinsten und besten Kaffeeladens in Schwabing: Necado. Hier, in der Isabellastraße 48, gibt es meiner Meinung nach den unangefochten schmackhaftesten Espresso der ganzen Stadt. &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kulinarik/necado-munchens-bester-espresso/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kulinarik/necado-munchens-bester-espresso/">Necado: Münchens bester Espresso</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nero, caldo e dolce</em> – schwarz, heiß und süß, so liest man an den Wänden des wohl kleinsten und besten Kaffeeladens in Schwabing: <a  href="http://www.necado.de/">Necado</a>. Hier, in der Isabellastraße 48, gibt es meiner Meinung nach den unangefochten schmackhaftesten <a  href="http://www.stilschreiber.de/tag/espresso/">Espresso</a> der ganzen Stadt. Inhaber David Brinkmann steht von Dienstag bis Samstag stets persönlich an der chromblitzenden <em>La Marzocco</em> und sorgt für das perfekte Kaffee-Erlebnis. David blendet seinen Kaffee selbst und greift dafür auf das Equipment der nicht gerade unbekannten Münchener Rösterei <a  href="http://www.vitsderkaffee.de">Vits</a> zurück. Dort hat er sein Handwerk gelernt und nutzt nun das erworbene Wissen und Können dazu, einige Sorten speziell auf seine Maschine und die damit produzierten Kaffeespezialitäten abzustimmen.</p>
<p><em id="__mceDel"><span id="more-554"></span></em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-557" alt="Necado" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2457.jpg" width="1024" height="768" /></p>
<h2>Perfektes Equipment</h2>
<p>Dieser Hang zum Perfektionismus setzt sich im übrigen Equipment des winzigen Barbereiches fort. Zwei hochklassige Mühlen, die je für unterschiedliche Zwecke konfiguriert sind und richtig dimensionierte Tassen für jedes Getränk stehen bereit. Die Einrichtung des Gastraums ist modern, minimalistisch und betont unaufdringlich gestaltet und besteht mehrheitlich aus göltem Holz. Im Sommer wird der stets knappe Platz um einige Quadratmeter Außenfläche erweitert. Wer mal keine Lust auf Espresso, Cappuccino und Konsorten hat, kann sich eine heiße Schokolade von Blömboom oder eine der leckeren Limonaden von San Pellegrino schmecken lassen. Necado-Neulingen sei allerdings die Hausspezialität, die so heißt wie der Laden selbst, empfohlen: Ein Espresso, aufgegossen mit etwas Kakao und cremigem Milchschaum. Für Süßmäuler gibt es eine Variante namens <em>Bonbon</em>, die um ein wenig Milchcrème ergänzt wird. Croissants der <a  href="http://www.dompierre.de">Boulangerie Dompierre</a> runden das Sortiment ab.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-561" alt="Necado" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2468.jpg" width="1024" height="768" /></p>
<h2>Von allem nur das beste</h2>
<p>Klein aber fein – von allem wenig, dafür nur das beste. Diesen Grundsatz hat David Brinkmann im Necado eindrucksvoll verwirklich, ohne ständig darauf hinzuweisen. Genau das macht den kleinen Kaffeeladen für mich zu einer meiner liebsten Anlaufstellen für eine Verschnauf- und Kaffeepause. Ein echter Geheimtipp für Kaffeeliebhaber und Genießer also!</p>
<p><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2459.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-554" title="Necado"><img class="aligncenter size-full wp-image-558" alt="Necado" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2459.jpg" width="1024" height="768" /></a></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/7fd0315c439742399afcfc9d6ea981dd" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kulinarik/necado-munchens-bester-espresso/">Necado: Münchens bester Espresso</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Passaggio Cravatte: Seven Fold Extraordinaire</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 10:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Passaggio Cravatte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wer heute noch von Krawatten spricht, geschweige denn sie regelmäßig oder gar freiwillig trägt, gehört heute bereits zu einer echten männlichen Randgruppe – Krawatten gelten als gestrig, als überkommen. Ich selbst vertrete seit einigen Jahren die Überzeugung, dass die Krawatte &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kleidung/passaggio-cravatte-seven-fold-extraordinaire/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kleidung/passaggio-cravatte-seven-fold-extraordinaire/">Passaggio Cravatte: Seven Fold Extraordinaire</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer heute noch von Krawatten spricht, geschweige denn sie regelmäßig oder gar freiwillig trägt, gehört heute bereits zu einer echten männlichen Randgruppe – Krawatten gelten als gestrig, als überkommen. Ich selbst vertrete seit einigen Jahren die Überzeugung, dass die Krawatte in Zukunft gerade nicht den Weg gehen wird, den ihr die Modebranche seit einer gefühlten Ewigkeit voraussagt: den Weg in die Irrelevanz. Krawatten wird es auch in Zukunft geben, sie werden nicht aussterben. Was dem Produkt <em>Krawatte</em> aber bevorsteht, ist ein radikaler Bedeutungswandel, wie ihn in der jüngeren Vergangenheit bereits andere Accessoires durchgemacht haben. Was wir heute als alltägliches Produkt in zahlreichen Preisklassen kennen, wird, um zu überleben, seinen Weg in die Nische eines Luxusartikels finden müssen. Wie das geht, machen Füllfederhalter und mechanische Uhren seit Jahren vor. <span id="more-513"></span><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2328.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-513" title="Passaggio Cravatte"><img class="aligncenter size-full wp-image-542" alt="Passaggio Cravatte" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2328.jpg" width="1024" height="768" /></a>Brauchen tut man sie längst nicht mehr, es gibt schließlich schnellere, einfachere, günstigere, präzisere Alternativen. Was aber weder ein Kugelschreiber noch eine digitale Quarzuhr vermitteln können, ist das Bewusstsein einer geschmacklichen Verfeinerung, mithin eines Lebensgefühls. Wer heute noch mit einem Füllfederhalter schreibt, tut das in aller Regel bewusst und zeigt damit mehr oder weniger absichtlich seine Affinität zu den schönen Dingen des Lebens. Auch die Krawatte wird diesen Weg einschlagen und damit qualitative Dimensionen erreichen, die ihr bislang verwehrt bleiben mussten – dies wird sich unvermeidlicherweise auch auf ihre Preisgestaltung auswirken.</p>
<h2>Italien führt</h2>
<p>Diese Entwicklung haben italienische Cravatiers bislang entweder besser verstanden oder konsequenter umgesetzt als ihre englischen Konkurrenten und so kommt die <em>Crème de la crème</em> der Krawattenkunst mittlerweile aus Mittel- und Süditalien. Eines dieser aufstrebenden Unternehmen ist <a  href="http://www.stilschreiber.de/tag/passaggio-cravatte">Passaggio Cravatte</a>. Gianni Cerutti, der das Label gegründet hat, produziert ausschließlich handgefaltete Krawatten und verarbeitete bevorzugt alte Stoffe. Um die Schönheit eines alten Seidendrucks nicht durch unnötigen Zierrat zu verstellen, wird so wenig Einlage- und Futtermaterial wie möglich verwendet. Die Kanten der Krawatten sind häufig handrolliert. Die Krawatte, die ich vor kurzem per Post entgegennehmen durfte, ist siebenfach gefaltet und lediglich leicht gefüttert. Sie ist aus nur zwei Stücken Seide gearbeitet, was den Zuschnitt des Obermaterials erheblich aufwendiger und teurer gestaltet, als dies bei der heute üblichen dreiteiligen Konstruktion der Fall wäre.</p>
<p><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2338.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-513" title="Passaggio Cravatte"><img class="aligncenter size-full wp-image-543" alt="Passaggio Cravatte" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2338.jpg" width="1024" height="768" /></a></p>
<p>Besonders auffällig ist die erstaunliche Leichtigkeit meiner Krawatte. Die verwendete Seide, ein bedrucktes Leinwandgewebe, ist so dünn und porös, dass man durch sie hindurchsehen kann. Am Hals fällt die Krawatte dank ihres geringen Gewichts nicht auf, Knoten binden sich mit etwas Übung sehr schön und halten den ganzen Tag. Durch ihre zarte Konstruktion ist eine handgefaltete Krawatte immer etwas weniger Stabil als ihr industriell gefertigtes Pendant, was aber nicht weiter schlimm ist – es gibt sicher verschleißanfälligere Accessoires als eine Krawatte. Alles in allem halte ich die Krawatten von Passaggio für empfehlenswert. Sie haben allerdings ihren Preis, was jedoch meine Eingangsthese nur bestätigt. Gute Krawatten wird es weiterhin geben. Passagio ist der lebende Beweis.</p>
<p><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2343.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-513" title="Passaggio Cravatte"><img class="aligncenter size-full wp-image-544" alt="Passaggio Cravatte" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotoarchiv-2343.jpg" width="1024" height="768" /></a></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/5b430ba61a974e6a8b2ea80c9d856279" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kleidung/passaggio-cravatte-seven-fold-extraordinaire/">Passaggio Cravatte: Seven Fold Extraordinaire</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Daft Punk: Dance with a message</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 12:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Daft Punk]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Rummel, Trubel, Riesenaufregung. Seit Tagen. Der Grund: Das neue Album von Daft Punk – oder besser: Das, was man darüber bereits erfahren kann. Dabei stellt sich bei all den Nachrichten und Dementi von Fans, Plattenfirma und Coproduzenten die Frage, was &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kopfarbeit/daft-punk-dance-with-a-message/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kopfarbeit/daft-punk-dance-with-a-message/">Daft Punk: Dance with a message</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rummel, Trubel, Riesenaufregung. Seit Tagen. Der Grund: Das neue Album von <a  href="http://www.stilschreiber.de/tag/daft-punk/">Daft Punk</a> – oder besser: Das, was man darüber bereits erfahren kann. Dabei stellt sich bei all den Nachrichten und Dementi von Fans, Plattenfirma und Coproduzenten die Frage, was davon denn nun wahr ist. In der letzten Woche wurden dann nahezu alle noch verbleibenden Geheimnisse um das neue Album von Daft Punk gelüftet: Es wird <em>Random Access Memories</em> heißen und am 17. Mai 2013 bei Columbia erscheinen. Die erste Single namens <em>Get Lucky</em> ist seit heute offiziell erhältlich und wurde im Vorfeld mehrfach pseudo-vorgestellt. Alle dieser scheinbaren <em>Leaks</em> entpuppten sich allerdings als Werke von Fans, die lediglich die bereits aus den aus Werbespots für das neue Album bekannten Snippets bestanden.<span id="more-533"></span></p>
<p>In diesem Beitrag soll es aber nicht primär um dieses neue Album gehen, sondern um das, was diese Band so anders, so viel besser macht, als die übliche House Combo. Daft Punk ist die tatsächlich beste Band der Welt, weil sie  ihre Entwicklung plant, gehen lässt und das Publikum zum Teilhaber des Prozesses macht. Dabei stehen Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo immer über kleinlichen Kategorien wie Genres. Den großen Gedanken, der ihr Schaffen prägt, kann man am deutlichsten in der Konsequenz sehen, mit der sie, musikalisch wie auch in angrenzenden Kunstformen, die Grenze zwischen Mensch und Maschine erforschen, hinterfragen und verwischen. Songtitel wie <em>Robot Rock</em>, <em>Steam Machine</em>, <em>Human After All</em>, <em>Technologic </em>oder <em>Face to Face</em> deuten bereits an, was mit der programmatisch betitelten Tour <em>Alive 2007</em> dann zu einem Gesamtkonzept verschmolzen wird – das ganze stets unter der Maske des Roboters, ein Stilmittel, dessen sich das Duo bereits seit seinem zweiten Album mit dem Titel <em>Discovery</em> bedient.</p>
<h2>Dancefloor-Philosophie</h2>
<p>Die idée fixe der menschlichen Technik durchzieht auch Nebenprojekte der Band. So handelt ihr Film namens <em>Electroma</em> von zwei Robotern, die zu Menschen werden wollen und sich dadurch unter ihresgleichen unmöglich machen. Auch der von Daft Punk komponierte Soundtrack zum Disney-Film <em>Tron: Legacy</em> passt da ins Konzept. Diese enorme Stringenz ist Teil der Faszination Daft Punk und in dieser Form wohl einmalig in der Musikbranche. Daft Punk steht für Disco-Philosophie, für Dance mit Aussage. Das neue Album ist keine Ausnahme, obwohl es sich klar von bisherigen Alben abgrenzt – auch das ein Kontinuum der Schaffensgeschichte von Bangalter und de Homem-Christo. Im krassen Gegensatz zum vorangegangenen <em>Human After All</em>, dessen zehn Titel innerhalb weniger Wochen und mit nur wenigen, vorwiegend elektronischen Mitteln produziert wurden, dauern die Arbeiten an <em>Random Access Memories</em> bereits seit 2008 an.</p>
<h2>Back to Disco</h2>
<p>Unzufrieden mit frühen Versuchen für dieses neue Album entschieden sich Bangalter und de Homem-Christo dazu, die Wurzeln des heutigen Disco-Sounds zu erforschen – was vor allem viel analoges Arbeiten bedeutete. So spart man für <em>Random Access Memories</em> am Drumcomputer, an Samplern und digitalen Hilfsmitteln. Alle hörbaren Instrumente wurden Live eingespielt und anschließend weiterverarbeitet. Einzige altbekannte Arbeitsgeräte sind ein speziell für das Duo entworfener modularer Synthesizer, der während der Aufnahmen live gespielt wurde, sowie ein Satz analoger Vocoder. Der virtuose Umgang mit diesen Instrumenten zeigt das Bestreben der Band, konstant zu hinterfragen, ob genuin menschliches wie etwa die Sprache künstlich überformt werden kann, soll und darf und ruft damit eines der ältesten aktiven Topoi der Geschichte und zentrale Triebfeder des Dandytums auf: Ist Kunst die bessere Natur? Ein Gedanke, der nicht neu ist, aber selten so konsequent diskutiert wurde.</p>
<p>Das neue Album ist eine weitere Zwischenstation dieser Idee. Diesmal soll so etwas wie Seele in die elektronische Musik zurückkehren. Die Hilfe, der sich Daft Punk dabei bedient, besteht aus nahezu allen Persönlichkeiten, die für das, was wir heute Dance Music nennen, verantwortlich sind: Giorgio Moroder, der die Grundsteine für Synthie-Pop legte, Nile Rodgers, der durch Moroders Produktionen für Donna Summer zu Chics <em>Le Freak</em> inspiriert wurde, Todd Edwards, der seit langem Daft Punks Titel durch Sampling weiterdekliniert, Panda Bear, Pharrell Williams und viele mehr. Wie das Ergebnis dieser Zusammenarbeit klingt, wird man ab 17. Mai 2013 hören können – natürlich auch auf Vinyl, wie es sich für Retro-Disco-Sound gehört.</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/bbd0946653f648b092bb32e2183c3fb9" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kopfarbeit/daft-punk-dance-with-a-message/">Daft Punk: Dance with a message</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Weinrallye #61: Syrah</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 10:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Puh. Lange nichts zu lesen gewesen an dieser Stelle. Ja, stimmt. Und es ist ganz allein meine Schuld. Ich war mal wieder etwas übereifrig in der Befüllung meines Terminkalenders – wenn dann noch eine plötzliche Erkrankung dazukommt, müssen einige Projekte &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kulinarik/wein-des-monats/weinrallye-61-syrah/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kulinarik/wein-des-monats/weinrallye-61-syrah/">Weinrallye #61: Syrah</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Puh. Lange nichts zu lesen gewesen an dieser Stelle. Ja, stimmt. Und es ist ganz allein meine Schuld. Ich war mal wieder etwas übereifrig in der Befüllung meines Terminkalenders – wenn dann noch eine plötzliche Erkrankung dazukommt, müssen einige Projekte notgedrungen warten. An Material für neue Blogbeiträge mangelt es indes nicht – ganz im Gegenteil: Auf meinem Schreibtisch türmen sich mittlerweile Produkte, Notizen und Muster aller Art, die hier besprochen werden wollen. Doch dazu demnächst. Das Ende meiner Blogdurststrecke läutet derweil eine Einladung der mir nicht persönlich, dafür aber aus einer Reihe anderer Blogs bekannten <a  href="http://hundertachtziggrad.blogspot.de" target="_blank">Susa von Hundertachziggrad</a> ein. Es geht um die mittlerweile einundsechzigste Weinrallye, eine digitale und dezentrale Veranstaltung, zu der vornehmlich Weinblogger zu einem gemeinsamen Thema veröffentlichen. Nun ist der Stilschreiber kein Weinblog, aber immerhin weinaffin genung, diese Einladung anzunehmen. Das Thema dieser Weinrallye lautet <a  href="http://www.stilschreiber.de/tag/syrah/">Syrah</a>.</p>
<p><em id="__mceDel"><span id="more-520"></span></em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-527" alt="Weinrallye #61: Syrah" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/03/weinrallye-logo-61.jpg" width="400" height="584" /></p>
<p>Syrah ist einer dieser Rebsorten, mit denen ich theoretisch gut kann, die ich aber dennoch sehr selten im Glas habe. Warum das so ist, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht kommen mir auf Weinkarten einfach zu viele andere interessante Weine unter die Augen, als dass diejenigen Flaschen, die nicht meinen Themenschwerpunkten entsprechen, in die engere Wahl kämen. Wenn es dann doch ein Syrah schafft, auf meinem Tisch zu landen, kommt er meist überdurchschnittlich gut weg. Genau so war es dann auch mit dem Wein des Monats, um den es heute gehen soll: Der <em>2007 Cornas</em> von <em>Aguste Clape</em> wusste auf ganzer Linie zu überzeugen.</p>
<h2>Auguste Clape: Cornas 2007</h2>
<p>Auch wenn man sich bis heute uneins ist, woher die Rebsorte genau stammt und sie sich mittlerweile auf der ganzen Welt heimisch fühlt, bleibt der Wein des Monats in Frankreich, genauer an der nördlichen Rhone. Der Clape Cornas ist alles, was man von einem Nordrhone-Wein erwartet und mehr: In der Nase ist er enorm frisch, leicht vegetabil und herb, aber noch sehr kompakt und relativ verschlossen. Im derzeitigen Stadium braucht er viel Luft und große Gläser. Geduldige belohnt er dann mit Noten von schwarzen Oliven, etwas Leder, grünem Kaffee und Rauchfleisch. Im Mund gibt sich der Cornas dramatisch elegant und lang mit einem vibrierenden Säurebogen, leicht salziger Mineralik und gutem Druck, dabei aber immer fein und geschliffen. Zurückhaltend, wo es angebracht ist, laut, wo es dem Gesamteindruck dient. Mein Fazit: Ein hervorragend gemachter Syrah, der vor allem als Langstreckenläufer den nicht unbedingt niedrigen Kaufpreis wert ist – man trinkt ihn schließlich nicht dauernd. Ich sowieso nicht.</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/2276129705784c11b33fabce88e3e738" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kulinarik/wein-des-monats/weinrallye-61-syrah/">Weinrallye #61: Syrah</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Syrah bei Noble Wine am 8.2.2013</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 11:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Noble Wine]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 8. Februar veranstaltet Noble Wine, Münchens Spezialist für Weine aus der Burgund und der Champagne eine hochkarätig besetzte Syrah-Verkostung. Ich werde vor Ort sein und die Gelegenheit nutzen, einige Verkostungsnotizen für Stilschreiber.de und Captain Cork anzufertigen, weshalb ich mir &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kalender/syrah-bei-noble-wine-am-8-2-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kalender/syrah-bei-noble-wine-am-8-2-2013/">Syrah bei Noble Wine am 8.2.2013</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Februar veranstaltet <a  href="http://www.noblewine.de" target="_blank">Noble Wine</a>, Münchens Spezialist für Weine aus der Burgund und der Champagne eine hochkarätig besetzte Syrah-Verkostung. Ich werde vor Ort sein und die Gelegenheit nutzen, einige Verkostungsnotizen für Stilschreiber.de und <a  href="http://www.captaincork.com" target="_blank">Captain Cork</a> anzufertigen, weshalb ich mir erlaube, an dieser Stelle auf den Event hinzuweisen.<span id="more-497"></span></p>
<p><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/02/Syrah_NobleWine.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-497" title="Syrah bei Noble Wine am 8.2.2013 in München"><img class="aligncenter size-full wp-image-503" alt="Syrah bei Noble Wine am 8.2.2013 in München" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/02/Syrah_NobleWine.jpg" width="478" height="663" /></a>Die Liste der zu verkostenden Weine, die ich hier mit freundlicher Genehmigung von Noble Wine veröffentliche, könnte kaum interessanter sein, ein Besuch lohnt sich also allein schon, um einige der besten Syrahs der Welt probieren zu können. Solche Proben sind eine der wenigen Möglichkeiten, ein breites Spektrum hochkarätiger Weine in zeitlich kurzer Abfolge zu trinken und für sich selbst zu bewerten und damit eine echte Option, eigene geschmackliche Vorlieben zu entwickeln.</p>
<p>Wer jetzt Lust bekommen hat, an der Syrah-Verkostung von Noble Wine teilzunehmen, kann sich über die Website des Händlers oder über die oben angegebene E-Mail-Adresse direkt anmelden. Die Teilnahmegebühr beinhaltet ein Feinkostbuffet, das mit spannenden Käsen, feinem Brot und allerlei Charcuterie aufwartet.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/kalender/syrah-bei-noble-wine-am-8-2-2013/">Syrah bei Noble Wine am 8.2.2013</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Molton Brown: Re-Charge Black Pepper Body Wash</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 09:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieblinge]]></category>
		<category><![CDATA[Molton Brown]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich gebe es gerne zu: In Sachen Duschgel und Duschprodukte im Allgemeinen bin ich mitunter ein anstrengender Zeitgenosse. Die meisten Duschprodukte sind mir nicht unbedingt zu intensiv, aber auf jeden Fall zu einfallslos parfümiert. Wenn ich mich morgens mit einer &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/korperkult/lieblinge/molton-brown-re-charge-black-pepper-body-wash/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/korperkult/lieblinge/molton-brown-re-charge-black-pepper-body-wash/">Molton Brown: Re-Charge Black Pepper Body Wash</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe es gerne zu: In Sachen Duschgel und Duschprodukte im Allgemeinen bin ich mitunter ein anstrengender Zeitgenosse. Die meisten Duschprodukte sind mir nicht unbedingt zu intensiv, aber auf jeden Fall zu einfallslos parfümiert. Wenn ich mich morgens mit einer Dusche für den Tag stärke, will ich zwar erfrischenden Duft in der Nase haben, dann aber bitte nicht den, den die Parfumindustrie uns als &#8220;frisch&#8221; verkaufen will. Aquatische Noten und Bergamotte sind meine Sache nicht und ich bin manchmal erstaunt, wie einfallslos die Kosmetikregale gerade in einem so alltäglichen Einsatzgebiet sind, wenn es darum geht, andere Duftnoten zu verwenden.<span id="more-422"></span></p>
<p><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/01/20130124-122028.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-422" title="Molton Brown"><img class="aligncenter size-full wp-image-486" alt="Molton Brown" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2013/01/20130124-122028.jpg" width="1024" height="768" /></a>Doch das <em>Re-Charge Black Pepper Body Wash</em> vom Londoner Kosmetiklabel <em>Molton Brown</em> ist genau das nicht – und damit wie geschaffen, meine neue Kategorie <a  href="http://www.stilschreiber.de/category/korperkult/lieblinge/">Lieblinge</a> zu eröffnen. In den Lieblingen werde ich ab sofort hin und wieder Kosmetik besprechen, die sich eigentlich immer in meinem Badezimmer (oder, was derzeit noch viel häufiger der Fall ist, in meinem reisebedingten Kulturbeutel) befinden. Kosmetik für Männer ist an sich ja kein ganz einfaches Thema. Viele denken noch immer, als Mann im Alltag halbwegs gepflegt erscheinen zu wollen, sei ein Zeichen fortgeschrittener Verweichlichung. Ich will gar nicht genauer auf die Frage eingehen, worauf dieses Denken fußt und sage nur so viel: &#8220;Mann sein&#8221; und &#8220;gut riechen&#8221; sind mitnichten zwei unvereinbare Welten.</p>
<p>Doch bevor ich abschweife, zurück zum <em>Re-Charge Black Pepper Body Wash</em> von <em>Molton Brown</em>. Was macht dieses Body Wash also anders, was macht es für mich zu einem der besten Duschprodukte auf dem Markt? Ganz einfach – oder zweifach: Es riecht nicht wie alle anderen Duschprodukte. Und es trocknet nicht übermäßig aus, was für ein <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumlaurylsulfat" target="_blank">SLS-basiertes</a> Duschgel schon eine Erwähnung wert ist. Das rotbraune, recht dickflüssige und sehr sparsam zu dosierende Gel duftet intensiv nach zerstoßenen Pfefferkörnern und entfaltet auf der Haut eine leicht wärmende Wirkung. Dadurch erfrischt es, ohne auf die für diese Duftkategorie sonst typischen Akkorde zurückgreifen zu müssen.</p>
<p>Die Reinigungswirkung ist auch bei sehr geringer Dosierung hervorragend, sodass sich der relativ Hohe Preis je Milliliter letztendlich auszahlt. <em>Molton</em> Brown hat <em>Re-Charge Black Pepper</em> mittlerweile zu einer kompletten Pflegeserie ausgebaut und bietet mit ähnlicher Parfümierung auch Lotions, Seifen, ein Peeling und ein sehr empfehlenswertes Rasiergel an.</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/26b7afc4d980431aaee2633f730888ee" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2013/korperkult/lieblinge/molton-brown-re-charge-black-pepper-body-wash/">Molton Brown: Re-Charge Black Pepper Body Wash</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Francois et Antoine Jobard: Meursault &#8220;En La Barre&#8221; 2004</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 10:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Chardonnay]]></category>
		<category><![CDATA[Meursault]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eigentlich sollte der Wein des Monats im Dezember ein anderer werden. Das Schicksal wollte aber, dass ich vor kurzem im Il Giardino über einen Meursault stolperte, dem ich unmöglich aus dem Weg gehen konnte. Den En La Barre von Vater &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/wein-des-monats/francois-et-antoine-jobard-meursault-en-la-barre-2004/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/wein-des-monats/francois-et-antoine-jobard-meursault-en-la-barre-2004/">Francois et Antoine Jobard: Meursault &#8220;En La Barre&#8221; 2004</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte der Wein des Monats im Dezember ein anderer werden. Das Schicksal wollte aber, dass ich vor kurzem im <a  href="http://www.stilschreiber.de/tag/denis-feix/">Il Giardino</a> über einen <a  href="http://www.stilschreiber.de/tag/meursault/">Meursault</a> stolperte, dem ich unmöglich aus dem Weg gehen konnte. Den <em>En La Barre</em> von Vater Francois und Sohn Antoine Jobard kenne und schätze ich aus verschiedenen Jahrgängen, hatte allerdings noch nie die Gelegenheit, mehr als einen Probeschluck, geschweige denn gereifte Jahrgänge zu verkosten. Als sich mir die Möglichkeit bot, musste ich also zuschlagen &#8211; und wurde nicht enttäuscht.<span id="more-467"></span></p>
<p>Alle Weine von Jobard zeichnet ihre lange Lagerfähigkeit, oder besser: ihr langer Lagerbedarf aus. In der Jugend geben sie sich oft verschlossen und harsch, belohnen den geduldigen Weinliebhaber aber später mit schmelziger Textur und perfekter Balance. Dass der Anteil neuer Holzfässer in der Vinifikation traditionsgemäß gering gehalten wird, steht den Produkten der mit nur acht Hektar an Weinbergen sehr kleinen Domaine gut zu Gesicht.</p>
<h2><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154535.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-467" title="Francois et Antoine Jobard"><img class="aligncenter size-full wp-image-444" alt="Francois et Antoine Jobard" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154535.jpg" width="768" height="1024" /></a>2004: Jung, aber schon jetzt interessant</h2>
<p>Ich entscheide mich nach einem ersten Schluck dagegen, den <em>En La Barre</em> 2004 zu <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karaffieren" target="_blank">karaffieren</a>, obwohl er zunächst ganz klar noch Luft benötigt, um sich zu finden. Stattdessen beschließe ich, den Wein über ein ganzes Menü hinweg zu beobachten. Und siehe da, es lohnt sich. Mit jeder Minute gibt er mehr von seiner Aromatik preis. Die Acht Jahre Reife sind dem <em>En La Barre</em> kaum anzumerken. Allenfalls eine erste Entwicklung offenbart das Potential, das dieser Wein noch gehabt hätte. Doch auch jetzt überzeugt er schon durch seine vielschichtige, ätherisch-zitrische Nase und ein mineralisch-herbes Gaumenbild.</p>
<p>Der Wein ist gut strukturiert, kräftig und ausgesprochen trocken &#8211; ein idealer Speisenbegleiter, der zu einer Vielzahl von Gerichten eine exzellente Figur macht. Ich kombinierte ihn unter anderem erfolgreich mit Kaisergranat, Kalbsbries und sogar Rehkeule. Fazit: Der <em>En La Barre</em> 2004 lohnt sich auch jetzt noch (oder jetzt erst recht) zu kaufen &#8211; sofern man überhaupt noch die Gelegenheit dazu hat.</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/c180b75c18f7434ca15df96b15492763" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/wein-des-monats/francois-et-antoine-jobard-meursault-en-la-barre-2004/">Francois et Antoine Jobard: Meursault &#8220;En La Barre&#8221; 2004</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Il Giardino: Die Naturküche des Denis Feix</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 15:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Denis Feix]]></category>
		<category><![CDATA[Guide Michelin]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Feste soll man ja bekanntlich Feiern, wie sie fallen &#8211; und Reservierungen tätigen, wie sie sich ergeben. So kam es, dass ich zur Feier eines ganz besondern Jubiläums kurz vor Heiligabend im Il Giardino in Bad Griesbach landete. Das Gourmetrestaurant &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/">Il Giardino: Die Naturküche des Denis Feix</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Feste soll man ja bekanntlich Feiern, wie sie fallen &#8211; und Reservierungen tätigen, wie sie sich ergeben. So kam es, dass ich zur Feier eines ganz besondern Jubiläums kurz vor Heiligabend im Il Giardino in Bad Griesbach landete. Das Gourmetrestaurant im <a  href="http://www.columbia-hotels.de/bad-griesbach/" target="_blank">Hotel Columbia</a> gilt bereits seit einigen Jahren als kulinarischer Geheimtipp im Rottaler Bäderdreieck und wurde für 2013 erstmals mit einem zweiten Stern im <a  href="http://www.stilschreiber.de/tag/guide-michelin/">Guide Michelin</a> ausgezeichnet. Obwohl ich oft in der Gegend bin, war ich bisher nie im Il Giardino. Die Aufwertung durch den wichtigsten Gastronomieführer war Anlass genug, dieses Versäumnis endlich auszuräumen.<span id="more-434"></span></p>
<p style="text-align: left;"><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154204.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-434" title="Champagner"><img class="aligncenter size-full wp-image-438" title="Champagner" alt="Il Giardino" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154204.jpg" width="768" height="1024" /></a>Untergebracht in einer separaten Villa inmitten des Hotelparks umfängt mich das Restaurant vom ersten Moment an mit Eleganz, Zuvorkommen und Freundlichkeit. Zur erholsamen Atmosphäre trägt neben der stimmigen und klassischen Einrichtung ohne Kitsch und Schnörkel auch das absolut professionelle und hochkonzentrierte Serviceteam um Kathrin Feix bei. Bei einem Glas Brut Rosé von Duval-Leroy stöbere ich in der Menükarte. Dazu gibt es eine kleine Tüte salzig-sauer-scharfen Popcorns. Ich entscheide mich für die &#8220;Naturreise&#8221; in acht Etappen. Zur Auswahl steht außerdem eine &#8220;kleine Reise&#8221; in drei Etappen, außerdem können alle Gänge auch einzeln bestellt oder kombiniert werden.</p>
<h2>
<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154223-jpg/" title="Aperitif"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154223-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>
<a  href="http://www.stilschreiber.de/?attachment_id=460" title="Aperitif"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121230-163939-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>
<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154448-jpg/" title="Amuse Bouche"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154448-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>
</h2>
<h2>So darf es weitergehen!</h2>
<p>Die Weinauswahl begleitet eine kleine Auswahl an Snacks von Gans und Papaya. Die kalte Lebermousse mit krosser Haut und Papayaragout schmeckt klar und erfrischend, die Leber drängt sich nicht zuletzt aufgrund der gewählten Serviertemperatur nicht in den Vordergrund. Außerdem wird eine kleine Tasse Gänse-Tea mit würfeln von der Gänsebrust und Papayakugeln gereicht, der mir sogar noch etwas besser schmeckt. Nachdem mit dem Wein die einzige schwere Entscheidung des Abends gefallen ist (die Weinkarte ist gut sortiert und sehr fair bepreist), folgt ein <em>Amuse Bouche</em>, das es in sich hat: Das <em>Verhackerte vom Mangalitza mit Sauerkraut und Topinambur</em> ist schlichtweg genial. Sauerkrauteis und -sauce, gehacktes Schweinefleisch, hausgemachte Ravioli mit Mangalitzafüllung und einige Topinamburchips nebst -pürree vereinen sich zu einem herrlich süffigen Gericht, das die Seelentröstereigenschaften von Surfleisch und Kraut geschickt mit der Spannung von Texturen und Temperaturen zu kombinieren weiß. Bravo, Herr Feix, so darf es weitergehen!</p>
<p style="text-align: left;"><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154501.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-434" title="Il Giardino"><img class="aligncenter size-full wp-image-442" alt="Il Giardino" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154501.jpg" width="1024" height="768" /></a>Und das tut es mit dem ersten Gang dann auch. <em>Jakobsmuschel / Wirsing / Verjus</em> steht auf der Karte. Die schriftliche Erläuterung, die jeden Gang begleitet, offenbart dann weitere Zutaten des Gerichts. Die Jakobsmuscheln werden gebraten, beziehungsweise im Wirsingmantel pochiert und mit einem Avocadomus, rehydrierten Trauben und einer Verjus-Sauce serviert. Das Resultat ist aromatisch eher als leise zu beschreiben, was zu diesem frühen Zeitpunkt im Menü genau richtig ist. Ein weiteres mal fällt auf, was sich wie ein roter Faden durch den Abend ziehen soll: Feix&#8217; Küche ist hochkomplex, ohne mit sich selbst anzugeben und aromatisch ausgefeilt, ohne überdreht zu wirken.</p>

<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154524-jpg/" title="Lachs"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154524-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>
<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154545-jpg/" title="Kaisergranat"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154545-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>

<p>Der zweite Gang, <em>Loch Duart Lachs / Apfel / Linsen</em>, setzt dieses Thema fort. In Öl pochierter Lachs, Lachstatar, rote und Schwarze Linsen und Apfelsalat sowie Apfelgel ergeben ein ausgesprochen frisches Gericht ohne die häufig vom Lachs ausgehende fettige Schwere. Von der Güte des Fischs kann man sich nicht zuletzt anhand des Tatars im Knusperröllchen, garniert mit einigen schwarzen Linsen und geliertem Apfelsaft, überzeugen. Der nun folgende Gang zeichnet sich bereits früh als einer der Favoriten des Abends heraus:  <em>Kaisergranat / Avocado / Quinoa</em> ist Meeresfrüchteküche der alten Schule, aber so modern und fokussiert verpackt, dass sie unerwartet viel Spaß macht. Der Kaisergranat kommt gegrillt mit einem Topping aus mariniertem Quinoa und als Tatar in einer Hülle aus geliertem Krustentierfond und einer Haube von gebackenem Quinoa auf den Teller. Zwischen beiden Mini-Gerichten vermittelt ein Avocado-Kaviarkompott und ein Stückchen <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ume" target="_blank">Ume</a>. Wie schon zuvor wird hier eine einzige Idee in zwei Varianten präsentiert, wobei ich keine von beiden missen möchte, entsteht doch ein nicht unerheblicher Teil der inneren Spannung eines jeden Tellers, der uns aus der Küche gebracht wird, durch eben diese Doppelinszenierung.</p>
<h2><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154607.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-434" title="Il Giardino"><img class="aligncenter size-full wp-image-447" alt="Il Giardino" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154607.jpg" width="1024" height="768" /></a>Il Giardino: Fisch kann, Fleisch kann</h2>
<p>Die Fleischgänge werden eingeleitet von <em>Wachtel / Blumenkohl / Grapefruit</em>. Wachtelbrust und -keule sind selbstredend perfekt gegart und werden durch ein pochiertes Wachtelei ergänzt. Für weitere Cremigkeit in verschiedenen Aggregatzuständen sorgt der Blumenkohl. Die Grapefruit in Form von Marmelade und gefrorenen Segmenten bringt eine in diesem Gericht dringend nötige Frische ins Spiel. Ein großartiger Teller, nicht zuletzt für all jene,  die nicht glauben können, wie sehr eine einzige Komponente ein ganzes Gericht beeinflussen kann.</p>

<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154621-jpg/" title="Bries"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154621-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>
<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154634-jpg/" title="Poltinger Lamm"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154634-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>

<p>Das nun folgende <em>Kalbsbries / Kürbis / Mohn</em> gibt es nur für mich, meine Begleitung wählt stattdessen eines der <em>Signature Dishes</em> des Hauses: Poltinger <em>Lamm / Kichererbsen / Koriander</em>. Das Kalbsbries kommt als Roulade und Röschen daher und wird von eingelegtem, beziehungsweise gebratenem Kürbis und zweierelei Mohn begleitet. Auch hier handelt es sich um einen großen Klassiker der französischen Küche, der feixtypisch entstaubt und in zwei Variationen präsentiert wurde. Diesen Gang könnte ich mir auch als einzelne Mahlzeit vorstellen. Das Lamm vom <a  href="http://www.gutshof-polting.de/" target="_blank">Gutshof Polting</a> wird als Rücken und Schulter serviert und mit Humus, glasierten Kichererbsen, Korianderblättern und -krokant garniert. Eine kleine Sensation in Form eines kleinen Salats vom Lammhals ist nirgends vermerkt, begeistert uns aber beide umso mehr.</p>
<p style="text-align: left;"><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154648.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-434" title="Il Giardino"><img class="aligncenter size-full wp-image-450" alt="Il Giardino" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154648.jpg" width="1024" height="768" /></a>Der Hauptgang des Abends heißt <em>Rottaler Reh / Thaimango / Madrascurry</em>. Der Rehrücken wurde <em>sous vide</em> gegart und mit einer Currykruste gratiniert. Für Säure und Leichtigkeit sorgt etwas frische Mango. Die Rehkeule wiederum kommt mit Mangoravioli (deren &#8220;Teighülle&#8221; sich als hauchdünne Mangoscheibe herausstellt) und knusprigen Currykugeln auf den Teller. An dieser Stelle ist es eigentlich überflüssig, zu erwähnen, dass das Gericht handwerklich perfekt und köstlich war. Dass die Annäherung an ein Gericht von zwei Standpunkten aus aber auch nach sechs Gängen noch so enorm spannend ist, spricht für die Küchenphilosophie von Denis Feix.</p>
<h2>
<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154701-jpg/" title="Schokolade und Rotkohl"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154701-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>
<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154715-jpg/" title="Süße Flaschen"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154715-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>
</h2>
<h2>Patisserie im Il Giardino</h2>
<p>Die Patisserie eröffnet mit <em>Schokolade / Milchreis / Rotkohl</em>. Für mich ist hier besonders das Rotkohleis hervorhebenswert, weil es das mit Schokoladenmousse und Zimtmilchreis  ansonsten sehr süß orientierte Dessert optimal abpuffert. Der letzte Gang, <em>Süße &#8220;Flaschen&#8221; /</em>, entpuppt sich als kleiner Milchflaschenträger mit dreilerei Füllung: Birnensekt mit getrocknetem Eichenschwamm, Eichenmilch mit Clementine und Clementinensaft mit Birnenkorken. Besonders die Eichenmilch, deren Grundzutat, ein aus Eichenrinde gewonnener, sirupartiger Extrakt, der speziell für das Il Giardino hergestellt wird, bleibt mir im Gedächtnis. Die Texturen aller drei Flüssigkeiten sind unterschiedlich genug, um keinen Schluck dieses Desserts banal wirken  zu lassen.</p>

<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154728-jpg/" title="Petits Fours"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154728-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>
<a  href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/attachment/20121229-154741-jpg/" title="Plätchen"><img width="150" height="150" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/20121229-154741-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Il Giardino" /></a>

<p>Zum Kaffee reicht man mir noch zweierlei Schokoladen-Eiskonfekt. Im <em>Il Giardino</em> lohnt es sich übrigens, auf Tee statt Kaffee zu setzen, denn so kommt man in den Genuss einer Teezeremonie von Kathrin Feix, die nicht nur Sommelière, sondern auch <em>Tea Taster</em> ist. Nach einem langen und kulinarisch hochintelligenten Abend mache ich mich auf den Heimweg &#8211; begleitet von einer kleinen Packung Weihnachtsplätzchen, die man mir auf dem Weg hinaus in die Hand drückt. Was bleibt, ist die Erinnerung an eines der besten Menüs, die ich 2012 genießen durfte. Die jüngste Aufwertung durch den <a  href="http://www.stilschreiber.de/tag/guide-michelin/">Guide Michelin</a> scheint mir absolut angemessen. Wir sehen uns wieder, <em>Il Giardino</em>!</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/02536dad6c1149f9a50e0450f00b3579" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/il-giardino-die-naturkuche-des-denis-feix/">Il Giardino: Die Naturküche des Denis Feix</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Riedenburger Emmerbier: Gebrautes Urgetreide</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 19:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Keine Sorge: Der Stilschreiber ist nicht über Nacht zum Biertrinker mutiert. Auch bin ich weit davon entfernt, Bier als regelmäßiges Getränk meiner Wahl zu etablieren. Ab und an sticht mich aber doch der Hafer und ich kann nicht umhin, mir &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/riedenburger-emmerbier-gebrautes-urgetreide/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/riedenburger-emmerbier-gebrautes-urgetreide/">Riedenburger Emmerbier: Gebrautes Urgetreide</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Sorge: Der Stilschreiber ist nicht über Nacht zum Biertrinker mutiert. Auch bin ich weit davon entfernt, Bier als regelmäßiges Getränk meiner Wahl zu etablieren. Ab und an sticht mich aber doch der Hafer und ich kann nicht umhin, mir ein Bierchen zu genehmigen. Gut, wenn dann ein geeignetes in greifbarer Nähe ist. Man möchte meinen, für den Bayern sei die Zuneigung zum Gerstensaft gewissermaßen obligatorisch – bei mir ist das nicht so. Ich mag die meisten Biere mangels Originalität nicht wirklich leiden und trinke stattdessen als Durstlöscher lieber Mineralwasser. Das Riedenburger Emmerbier aber hat es mir angetan. Neben einigen der derzeit so hippen <a  href="http://en.wikipedia.org/wiki/Microbrewery" target="_blank">craft beers</a> gehört es zu meinen Favoriten unter den Bieren.<span id="more-364"></span></p>
<h2><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/Letzter-Film-104.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-364" title="So sieht es aus, das Emmerbier"><img class="aligncenter size-full wp-image-425" title="So sieht es aus, das Emmerbier" alt="Riedenburger Brauhaus" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/Letzter-Film-104.jpg" width="1024" height="768" /></a>Emmer: Selten aber wertvoll</h2>
<p>Dabei ist das Riederburger Emmerbier ziemlich weit von dem Entfernt, was man gemeinhin so unter der Bezeichnung <em>Bier</em> firmiert. Wie der Name schon sagt, besteht es aus <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emmer_(Getreide)" target="_blank">Emmer</a>. Dieses Urgetreide aus der Gattung der Weizen ist eine der ältesten kultivierten Getreidesorten, wird jedoch heute nur noch selten angebaut. Andere Weizenarten wachsen auf vielfältigeren Bodenarten, sind ertragreicher und nicht zuletzt deutlich gefragter in der Nahrungsmittelindustrie. In den letzten Jahren setzen einige landwirtschaftliche Betriebe aber wieder vermehrt auf das über 10.000 Jahre alte Korn und beliefern damit unter anderem das <a  href="http://www.riedenburger.de/" target="_blank">Riedenburger Brauhaus</a>.</p>
<h2><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/Letzter-Film-105.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-364" title="Emmerbier im Glas"><img class="aligncenter size-full wp-image-426" title="Emmerbier im Glas" alt="Riedenburger Brauhaus" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/Letzter-Film-105.jpg" width="1024" height="768" /></a>So schmeckt das Riedenburger Emmerbier</h2>
<p>Dort braut man daraus ein naturtrübes Bier und füllt dieses in 0,5-Liter-Flaschen. Im Glas funkelt es matt bersteinfarben mit stabiler, feiner Schaumkrone. Die Nase zeigt sich hopfig, nussig und warm mit leichten Honignoten. Der Antrunk ist zunächst frisch und angenehm bitter mit warmer Würze und cremiger Fülle. Geschmacklich erstaunlich persistent schwingt sich der Schluck mit einer eleganten Schärfe in den fruchtbetonten Abgang. Erstaunlich facettenreich – erstaunlich gut. Dass Emmer beispielsweise deutlich mineralstoffreicher ist und wesentlich mehr Magnesium enthält als gewöhnliche Weizenarten, kann da nur zum positiven Gesamtbild beitragen.</p>
<p><a  href="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/Letzter-Film-103.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-364" title="Ein Teil des Riedenburger Sortiments"><img class="aligncenter size-full wp-image-424" title="Ein Teil des Riedenburger Sortiments" alt="Riedenburger Emmerbier" src="http://www.stilschreiber.de/wp-content/uploads/2012/12/Letzter-Film-103.jpg" width="1024" height="768" /></a>Würde ich über Nacht zum Biertrinker mutieren, wäre das Riedenburger Emmerbier das Getränk meiner Wahl. Nicht zuletzt, weil es unter den guten Bieren mittlerweile eines der leichter erhältlichen ist – gut sortierte Bioläden sollten es im Regal stehen haben. Als sommerlichen Durstlöscher kann ich übrigens auch das alkoholfreie Riedenburger Bier empfehlen. Ein Versuch lohnt sich!</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/43d556b8724d485c8228952c38310062" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kulinarik/riedenburger-emmerbier-gebrautes-urgetreide/">Riedenburger Emmerbier: Gebrautes Urgetreide</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Skyfall: James Bond zwischen den Welten</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 16:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian S. Küblbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[James Bond]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nach etwas längerer, umzugsbedingter, Pause geht es im Sitlschreiber direkt mit einer Premiere weiter: Ein Beitrag ohne Foto. Zugegeben, das ist keine besonders ankündigenswerte Premiere, aber immerhin eine erklärbare. Wie bereits an der einen oder anderen Stelle erwähnt, möchte ich &#8230; <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kopfarbeit/skyfall-james-bond-zwischen-den-welten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kopfarbeit/skyfall-james-bond-zwischen-den-welten/">Skyfall: James Bond zwischen den Welten</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach etwas längerer, umzugsbedingter, Pause geht es im Sitlschreiber direkt mit einer Premiere weiter: Ein Beitrag ohne Foto. Zugegeben, das ist keine besonders ankündigenswerte Premiere, aber immerhin eine erklärbare. Wie bereits an der einen oder anderen Stelle erwähnt, möchte ich das Bildmaterial für den Blog, wenn es möglich ist, selbst produzieren. Nun ist das aber nicht immer möglich. Wo es unbedingt nötig ist, werde sicherlich ab und an auf Fremdmaterial ausweichen. Beiträge wie der heutige kommen aber auch ohne Foto aus, zumal die entsprechenden Bilder und Szenen schnell ergooglet sind. Es geht um <em>Skyfall</em>, den neuen Film aus der James Bond-Reihe.<span id="more-398"></span></p>
<h2>Skyfall: heiß diskutiert</h2>
<p>Bereits vor der offiziellen Premiere des Films wurde heiß über seinen Inhalt und die Anschlussfähigkeit an vorhandene Vorgänger diskutiert. Zur Anschlussfähigkeit aber etwas später, zunächst soll es um den Inhalt gehen. Ist Skyfall nun der beste Bond aller Zeiten, wie so oft in den Feuilletons <a  href="http://www.stern.de/kultur/film/james-bond-23-skyfall-der-beste-bond-aller-zeiten-1918852.html" target="_blank">behauptet</a>, oder handelt es sich um einen seelenlosen Ballerfilm ohne Glamour und <em>Bond-Feeling</em>, wie man von Fans der älteren Filme oft hört? Ich würde sagen: Nichts von alledem. Skyfall ist nicht der beste Bond aller Zeiten, aber sicher einer der sehr guten. Mit Anspielungen auf ältere Filme der Reihe wird nicht gespart: So erinnert die Verfolgungsjagd zu Beginn verblüffend an die Eröffnungsszene aus <em>Die Another Day</em>, der Jeton mit Drachensymbol aus dem Casino lässt den Zuschauer nicht von ungefähr an den Roten Drachen von Macau aus <em>Thunderball</em> denken und der Sender, den Bond von Q überreicht bekommt, war schon in <em>Goldfinger</em> zu sehen.</p>
<h2>Action, Story und ein bisschen Tiefgang</h2>
<p>Neben aller Action und einer dichten Story, auf die ich im Sinne aller, die den Film noch nicht gesehen haben, nicht eingehen möchte, verhandelt Skyfall aber vor allem verschiedene Welten. Stand in <em>Quantum of Solace</em> noch die Frage nach Gut oder Böse, oder vielmehr deren Beurteilung in Abhängigkeit vom eigenen Standpunkt, im Mittelpunkt, geht es in Skyfall um die Kollision von Wertvorstellungen. Am deutlichsten wird dies am Konflikt zwischen Alt und Neu, wie ihn Bond mit verschiedenen anderen Charakteren, von Silva über Eve bis hin zu Mallory austrägt. Einen Nebenschauplatz dieses Konflikts stellt die Frage nach einem zeitgemäßen Frauenbild – ein Klassiker der Bond-Reine – dar, exemplifiziert an den Rollen von Eve und Sévérine. Die eine nimmt nicht nur ihr Leben, sondern mit der Rasur sogar eine typische Männeraufgabe, selbst in die Hand; die andere lebt in angstkonnotierter Abhängigkeit von einem Mann und sucht Rettung daraus durch einen anderen Mann. Die eine erschießt, die andere wird erschossen – eine klare Positionerung von Regie und Drehbuch.</p>
<h2>Fraglicher Anschluss</h2>
<p>Derzeit noch etwas schwierig zu beantworten ist für mich die Frage nach der Anschlussfähigkeit des aktuellen Films. Wird das Konzept einer fortlaufenden Serie nun endgültig aufgegeben und durch eine achronische Aneinanderreihung von Bond-Abenteuern ersetzt? Möglich. Zumindest erschwert Skyfall eine stringente Anordnung der vorangegangenen Filme. Die bisherige Abfolge der Filme bis zum Beginn des Reboots mit Daniel Craig wird jedenfalls nicht zu halten sein, weil Skyfall einige Elemente anlegt, die in späteren (bisher früheren) Filmen aufgelöst und weitergeführt werden. Zugleich ist der Film aber eindeutig nicht der erste oder letzte der gesamten Reihe, sondern muss wohl irgendwo in der Mitte eingesetzt werden, um sinnvoll zu erscheinen. Vielleicht schafft die Fortsetzung der Reihe, die ja bereits angekündigt ist und <a  href="http://www.filmstarts.de/nachrichten/18475690.html" target="_blank">Gerüchten zufolge als Zweiteiler angelegt</a> sein wird, Klarheit in dieser Frage.</p>
<h2>Fazit: Ansehen!</h2>
<p>Bond kann mehr als nur Action und schmierige Sprüche, das zeigt auch Skyfall, der insgesamt dreiundzwanzigste offizielle Film der Reihe. Ein Kinobesuch lohnt sich meiner Meinung nach in jedem Fall, sei es wegen der exzellenten Regie von Sam Mendes, der Story mit ausreichend Tiefgang und Interpretationsspielraum oder der beeindruckenden Darsteller. Auf die Kostüme, allen voran die Anzüge des Hauptdarstellers Daniel Craig, werde ich in einem eigenen Beitrag noch genau eingehen. Solange gilt: Ansehen!</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/9235779bc5464c969aa7d32974bec525" width="1" height="1" alt=""></div><p>Der Artikel <a href="http://www.stilschreiber.de/2012/kopfarbeit/skyfall-james-bond-zwischen-den-welten/">Skyfall: James Bond zwischen den Welten</a> ist zuerst auf <a href="http://www.stilschreiber.de">Stilschreiber</a> erschienen.</p>]]></content:encoded>
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