Cream Tea: Urlaub im Alltag

Wer meine Beiträge auf Facebook oder Twitter regelmäßig liest, wird es bereits wissen, alle anderen erfahren es jetzt: Ich liebe Cream Tea. Sei es als kleiner Snack am Nachmittag mit eingebautem Erholungsfaktor oder als Stärkung zur Mittagszeit – ich könnte eine Woche ohne Tee, Scones und Beilagen nur schwer ertragen. Höchste Zeit also, diesem urbritischen Ritual einen Beitrag zu widmen.

Cream TeaDie Zutaten des Cream Tea

Zum Cream Tea gehört natürlich hervorragender schwarzer Tee. Eine kräftige Blattmischung aus Assam und Ceylon ist hier eine gute Wahl, ein Assam Second Flush passt ebenfalls perfekt. Ein malzig-rauchiger Tee aus Yunnan kann eine interessante Alternative sein. In jedem Fall sollte der Tee auch mit einem Schluck Milch klarkommen, weswegen hochfeine Darjeeling-Tees eher ungeeignet sind. Wer keine Milch im Tee mag, kann natürlich etwas unbesorgter wählen. Daneben dürfen frische Cornish Clotted Cream – ein rahmiger Aufstrich aus Rohmilch – und hausgemachte Erdbeermarmelade nicht fehlen. Und dann sind da natürlich die Scones.

Cream TeaScones sind kleine, leicht süßliche Semmeln (außerhalb Bayerns – und wirklich nur dort – darf man dazu auch Brötchen sagen) aus Weizenmehl. Sie zu kaufen, lohnt sich nicht wirklich, denn es gibt kaum ein Gebäck, das weniger aufwendig selbst herzustellen ist. Der Geschmackliche Vorsprung spricht ohnehin dringend für die hausgemachte Variante. Am besten schmecken die Scones ofenwarm. Sie werden reichlich mit leicht gekühlter Clotted Cream und Erdbeermarmelade bestrichen. Dazu eine große Tasse dampfenden Tees und der Mini-Urlaub kann beginnen – und sei es nur auf der Zunge.

13. November 2012 von Florian S. Küblbeck
Kategorien: Kulinarik | Schlagwörter: , | 1 Kommentar

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