Movember: Barthaar für den Guten Zweck

Während man sich überall in Deutschland fieberhaft auf Halloween vorbereitet, läutet ein kleiner Kreis von Männern alljährlich in der Nacht vom 31. Oktober auf den ersten November etwas ganz anderes ein: Den Movember. Ganz so klein ist dieser Kreis mittlerweile allerdings nicht mehr. Seit der Movember 2003 in Melbourne ins Leben gerufen wurde, hat er sich zu einer internationalen Bewegung mit 1,9 Millionen aktiven Teilnehmern entwickelt. Aber wer oder was ist der Movember eigentlich?

Stilschreiber unterstützt MovemberWas bedeutet Movember?

Seit 2003 wird der November jedes Jahres zum Movember erklärt, zum Monat des Schnurrbarts – der Name kommt von moustache, dem englischen (eingebürgert aus dem Französischen) Wort für Schnurrbart. Jeder, egal ob Mann oder Frau, kann am Movember teilnehmen. Männer erklären sich dazu bereit, sich am ersten November glatt zu rasieren und sich dann den ganzen Monat lang einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Der Bart darf und soll gepflegt, gestylt und geschnitten, jedoch nicht abrasiert werden. Jeder Teilnehmer – Männer heißen MoBros, Frauen MoSistas – registriert sich auf der offiziellen Website der Movember-Bewegung und richtet dort eine Profilseite ein.

Ziel der Aktion ist, das Bewusstsein für Prostatakrebs zu erhöhen, sowie Forschung und Heilung durch Spendengelder zu unterstützen. Jeder, der sich für das Projekt begeistern kann oder einfach nur eine gute Sache unterstützen möchte, kann direkt auf den Profilseiten der MoBros und MoSistas oder auch auf der Movember-Website spenden. Die Höhe des Betrages ist dabei weniger entscheidend als die Geste, denn jeder einzelne Euro zählt. Kurzentschlossene sollten sich schleunigst noch registrieren, um rechtzeitig zum Start des Movember Spenden sammeln zu können.

Der Stilschreiber unterstützt Movember

Ich habe mich dieses Jahr zum ersten mal dazu entschlossen, selbst als MoBro am Movember teilzunehmen. Meine Profilseite inklusive Spendenaufruf findet Ihr hier. Bei ausreichender Spendenbereitschaft werde ich regelmäßige Updates zum Zustand meines eigenen (und ersten) Schnurrbarts hier und auf meinem MoSpace veröffentlichen. Es lohnt sich also doppelt!

31. Oktober 2012 von Florian S. Küblbeck
Kategorien: Körperkult | Schlagwörter: | 3 Kommentare

Kommentare (3)

  1. Pingback: Movember: Ein Zwischenbericht - Stilschreiber

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